Orientierung / WHO

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Grundlagen

Diese Therapieform orientiert sich am angelegten Potenzial, den Ressourcen und den Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen. Ihr Grundsatz ist, dem Klienten mit Respekt, Geduld, Wertschätzung und Empathie in seiner aktuellen Lebenssituation unterstützende und gezielte Impulse zu geben, sowie Prozesse einzuleiten, diese zu begleiten und zu unterstützen.
Orientierungsschwerpunkte sind unter anderem die ganzheitliche Sichtweise des Menschen, die Humanistische Psychologie und Psychotherapie.

In einer Zeit der ständigen Verfügbarkeit ist ein gesunder Ausgleich zwischen Aktivität und Entspannung, Expansion und Sammlung, Arbeit und Freizeit zentral. Durch die bessere Körperwahrnehmung und einem bewussten Umgang mit sich selber, gelingt das Finden dieses Gleichgewichts. Durch Körperarbeit werden emotionale Verwicklungen aufgelöst uns sie hilft, den Alltag gelassener anzugehen, sowie Lösungen zu finden und Entscheidungen zu treffen. Die Eigenverantwortung wird gestärkt.
Zudem ist das Einüben der Respektierung und das Erkennen von Grenzen zentral. Das bedeutet, Achtung vor Gefühlen, die Einhaltung der Abstinenzregel und Gewaltlosigkeit – so wie in jeden Fall die Anerkennung eines Neins.

Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Erwachsene Menschen sollten täglich 30 Minuten eine mässige körperliche Belastung (Gehen, Wandern, Treppensteigen) auf sich nehmen. Tatsächlich gilt der vorbeugende und therapeutische Effekt körperlicher Aktivität in Form von Sport und sonstigen Bewegungsübungen nicht nur für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegsleiden, degenerative Verschleisserscheinungen des Haltungs- und Bewegungsapparates, sondern auch für psychosomatisch interpretierbare Befindensschwankungen oder andere seelische Störungen, insbesondere bei Depressionen, Angststörungen u.a.

Der Sporttreibende fühlt sich in der Regel nach seiner Aktivität wohler, ruhiger, zugleich aber auch dynamischer. Die Stimmung ist gehoben, Erregungszustände lassen nach, Ärger, Kummer und Frustrationen gehen zurück. – Regelmässige körperliche Aktivität besitzt nachweislich eine antidepressive, angstlösende und entspannende Wirkung.

Am bedeutsamsten sind neben dem täglichen zu Fuss gehen, Fahrradfahren, Gymnastik, Spiel und sportliche Aktivitäten in der Gruppe. Auf jeden Fall empfiehlt es sich an der frischen Luft zu sein und das Tageslicht zu nutzen. In der dunklen Jahreszeit kann man von einem vorbeugendem Effekt körperlicher Aktivität auf die Stimmungslage sprechen.